Ein Bauunternehmer hat in Palma über 23.000 Euro für eine Hausrenovierung kassiert, die niemals begonnen wurde. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest, nachdem die Geschädigte Anzeige erstattet hatte. Der Mann führte weder die vereinbarten Arbeiten durch noch holte er die erforderlichen Genehmigungen ein.
Ende Februar wandte sich eine Frau an eine Bau- und Renovierungsfirma, um ihr Haus umbauen zu lassen. Für die geplanten Arbeiten inklusive Poolbau wurde ein Kostenvoranschlag von über 46.000 Euro erstellt. Bei Vertragsunterzeichnung zahlte die Auftraggeberin eine Anzahlung von über 4.600 Euro, später überwies sie weitere 18.400 Euro. Trotzdem rührte sich auf der Baustelle nichts. Der Unternehmer verwies zunächst auf ausstehende Genehmigungen, später gab er an, sich einer Operation unterziehen zu müssen.
Keine Genehmigungsanträge gestellt
Die Betroffene erkundigte sich daraufhin beim städtischen Bauamt nach dem Stand der Genehmigungen und stellte fest, dass überhaupt keine Anträge vorlagen. Als der Bauunternehmer schließlich jeden Kontakt abbrach, erstattete die Frau Anzeige. Die polizeilichen Ermittlungen führten zur Festnahme des Mannes wegen Betrugsverdachts.









