Feuerwehreinsatz nach häuslicher Eskalation
In Inca hat die Guardia Civil einen 37-jährigen Mann festgenommen, der nach einem Streit mit seiner Frau einen Brand gelegt haben soll. Das Feuer brach in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegen 1:30 Uhr in der Calle ses Garroves aus. Mehrere Bewohner des betroffenen Gebäudes mussten evakuiert werden.
Polizei und Feuerwehr trafen auf eine dichte Rauchentwicklung und begannen sofort mit der Rettung von Personen, die durch die Flammen eingeschlossen waren. Insgesamt retteten die Einsatzkräfte vier Personen aus dem brennenden Haus, während zwölf weitere Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen konnten.
Geständnis nach Evakuierung
Der Verdächtige gestand gegenüber den Polizeibeamten, das Feuer gelegt zu haben. Nach eigenen Angaben wollte er sich das Leben nehmen. Seine Frau bestätigte später, dass es zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen war, bei der sie von ihm attackiert worden sei. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt.
Die Feuerwehr war bis etwa 4:30 Uhr im Einsatz, um den Brand vollständig zu löschen und das Gebäude zu belüften. Trotz der erheblichen Rauchschäden rechnen die Einsatzkräfte damit, dass die meisten Evakuierten im Laufe des Tages in ihre Wohnungen zurückkehren können.
Ein erster Ermittlungsbericht der Guardia Civil bestätigte, dass das Feuer im Matratzenbereich ausgelöst worden war. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und Motiv dauern an. Der Festgenommene befindet sich wegen Körperverletzung und Brandstiftung in Gewahrsam.









