Geldwäsche-Verdacht: Pablo Campos Maya und Clan vorerst auf freiem Fuß
Die spanische Justiz hat Pablo Campos Maya, bekannt als „El Pablo“, und 20 weitere Mitglieder seines Clans vorläufig aus der Haft entlassen. Die Verdächtigen waren im Zusammenhang mit einem großangelegten Geldwäscheverfahren verhaftet worden, das mit Drogenhandel in Verbindung steht.
Der zuständige Richter des Amtsgerichts in Palma de Mallorca verhängte gegen alle Beteiligten strenge Auflagen: Sie dürfen die Insel nicht verlassen und müssen sich alle 15 Tage bei Gericht melden.
Immobilien für 20 Millionen Euro erworben
Der Clan steht im Verdacht, mit illegal erworbenen Geldern insgesamt 48 Immobilien im Wert von 20 Millionen Euro in der Gegend von La Soledat in Palma gekauft zu haben. Diese sollen zu großen Komplexen umgebaut worden sein.
Die Ermittlungen gegen den Clan laufen bereits seit eineinhalb Jahren. Dabei arbeiten die Behörden eng mit dem spanischen Zoll und der Finanzbehörde zusammen. Laut Polizeibericht weisen die umfangreiche Anhäufung von Luxusgütern und die massiven Investitionen in Immobilien klar auf illegale Aktivitäten hin.









