Die Stadtverwaltung von Palma hat die Polizeieinsätze vom Montag an der Playa de Palma verteidigt. Nach städtischen Angaben waren die Maßnahmen Teil des sommerlichen Verstärkungsprogramms Setur, das die Sicherheit in den touristischen Zonen gewährleisten soll. Bei den Einsätzen kam es zu zwei Festnahmen wegen tätlicher Angriffe auf Polizeibeamte sowie wegen erheblichen Widerstands und Körperverletzung.
Zwei Beamte wurden bei den Einsätzen verletzt. Ein Vorfall ereignete sich, als ein Straßenhändler beim Anblick der Polizei die Flucht ergriff und dabei ein Polizeiauto beschädigte. Der Verdächtige leistete massiven Widerstand, sodass mehrere Beamte nötig waren, um ihn zu überwältigen. Insgesamt wurden sechs illegale Verkaufsstände aufgelöst und zahlreiche Waren sichergestellt.
Gewalt gegen Beamte während der Einsätze
Die Lage verschärfte sich, als etwa acht bis zehn Straßenhändler die Polizisten umringten und deren Arbeit massiv behinderten. Dabei flogen Steine in Richtung der Beamten, die nur knapp an deren Köpfen vorbeiflogen. Bei den Auseinandersetzungen wurde ein weiterer Mann festgenommen. Ein Polizist erlitt eine posttraumatische interkostale Neuritis.
Die Festgenommenen wurden der Justiz überstellt. Die polizeilichen und medizinischen Berichte liegen den Behörden vor. Die Stadtverwaltung betonte, dass derartige Einsätze notwendig seien, um die Einhaltung der kommunalen Vorschriften durchzusetzen. Sie dankte den Beamten für ihr professionelles Vorgehen.










