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Die Polizei in Palma de Mallorca setzt künftig Bodycams ein, um bei gefährlichen Einsätzen die öffentliche Sicherheit zu dokumentieren. Sobald die Aufnahme aktiviert wird, speichern die Kameras auch die unmittelbar vorangegangenen Minuten. So lässt sich nachvollziehen, wie sich kritische Situationen entwickelt haben. Die Aufnahmen dienen sowohl der Aufklärung von Straftaten als auch der Dokumentation des polizeilichen Handelns. Besonders bei widersprüchlichen Aussagen nach einem Einsatz schaffen die Kameras eine objektive Basis.
Die Geräte dürfen nicht zur allgemeinen Überwachung eingesetzt werden und speichern das Material verschlüsselt. Nur zuständige Beamte haben Zugriff auf die Daten – Veränderungen oder Löschungen sind ausgeschlossen. Bei rechtlichen Untersuchungen können die Aufnahmen einem Gericht vorgelegt werden.
Einsatz der Bodycams nur bei konkreter Gefährdung
Die Bodycams werden ausschließlich in Situationen mit konkreter Gefährdung der öffentlichen Sicherheit eingesetzt, wie ein Beamter der Einsatzeinheit UIP betont. Eine allgemeine Überwachung ist nicht vorgesehen. Dieses Vorgehen wahrt die Privatsphäre der Bürger.
Die Stadtverwaltung von Palma betrachtet die Einführung der Bodycams als wichtigen Schritt, um die Transparenz der polizeilichen Arbeit zu erhöhen und das Vertrauen in die Sicherheitskräfte zu stärken. Die Beamten der UIP haben sich intensiv mit den neuen Technologien und den rechtlichen Vorgaben vertraut gemacht.
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