„`html
Die Direcció General de Salut Mental auf den Balearen hat am Tag der psychischen Gesundheit die Bedeutung von Prävention und Frühintervention hervorgehoben. Gesundheitsministerin Manuela García stellte gemeinsam mit Carme Bosch und Toni Zamora die Kampagne „Com estàs?“ vor. Sie soll das Bewusstsein für psychische Gesundheit in der Bevölkerung schärfen.
In den letzten Jahren ist die Zahl der psychologischen Konsultationen, vor allem nach der COVID-19-Pandemie, deutlich gestiegen. Im Jahr 2025 wurden 16.364 ambulante und stationäre Konsultationen im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie auf den Balearen registriert, davon 1.900 bei Minderjährigen.
Strategischer Plan gegen psychische Störungen bei jungen Menschen
Eine zentrale Herausforderung ist die Zunahme psychischer Störungen unter jungen Menschen. Ein strategischer Plan für die Jahre 2025 bis 2030 soll deren Wohlergehen verbessern. Die Maßnahmen reichen von Sensibilisierungsaktivitäten über Familienworkshops bis hin zu speziellen Programmen zur Förderung emotionalen Wohlbefindens.
Im Rahmen der Kampagne „Com estàs?“ teilen bekannte Persönlichkeiten in Videopodcasts ihre Erfahrungen mit psychischen Belastungen. Fußballspieler Sergi Darder und DJ Jaume Colombás sprechen offen über ihre Probleme und unterstreichen die Wichtigkeit vorbeugender Unterstützung.
Die Aktivitäten enden mit dem Familienevent „El tesoro del pequeño pirata“ am 10. Oktober im Mercat de l’Olivar in Palma. Veranstaltungen an anderen Orten mussten wetterbedingt verschoben werden.
Die Initiative will das Engagement der Gemeinschaft für psychische Gesundheit stärken und Stigmata abbauen. Bürger werden ermutigt, die Frage „Com estàs?“ zu stellen, um soziale Isolation zu verhindern und gegenseitige Unterstützung zu fördern.
Bessere Versorgung für Kinder und Jugendliche
Gesundheitsdaten zeigen, dass 14 Prozent der Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren an einer psychischen Störung leiden. Am häufigsten treten Angstzustände, Depressionen, ADHS und Verhaltensstörungen auf. Der strategische Plan sieht gezielte Interventionen und eine bessere Koordination zwischen Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsdiensten vor.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frühdiagnose und der Förderung emotionaler Gesundheit in Schulen und Universitäten. Zudem gibt es finanzielle Unterstützung für Projekte, die das emotionale Wohlergehen Jugendlicher stärken.
„`









