Der Institut d’Estudis Baleàrics (IEB) hat im März den dritten Zyklus des Programms ‚Trobades de conversa‘ gestartet, das informelle Gespräche in katalanischer Sprache fördert. Katalanischlernende sollen in entspannter Atmosphäre ihre Sprachkenntnisse verbessern. Eine innovative technische Anwendung erleichtert die Koordination und Nachverfolgung dieser Treffen. Lehrkräfte können so eventuelle Probleme frühzeitig erkennen und beheben.
Katalanischkurse für Neuzugezogene stark nachgefragt
Ebenfalls im März startete das IEB vier neue Katalanischkurse, die sich an Neuzugezogene richten und bis Juni laufen. Die Nachfrage ist groß: 98 Teilnehmer sind eingeschrieben, etwa 50 Personen stehen auf der Warteliste. Die Kurse bieten eine 40-stündige Basisausbildung, die besonders im sozialen und beruflichen Alltag von Vorteil ist. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten ein Zertifikat, das beim Erwerb des Nachweises der sozialen Verwurzelung anerkannt wird.
Der Konsul von Tourismus, Kultur und Sport, Jaume Bauzá, betonte die soziale Bedeutung der Programme. Der Generaldirektor für Kultur, Llorenç Perelló, hob hervor, wie entscheidend die neuen technischen Hilfsmittel für den Erfolg des dritten Zyklus seien.
Spezialkurse für berufliche Anwendung
Das Format der Katalanischkurse hat sich über die Jahre bewährt und bleibt zentrale Anlaufstelle für Sprachinteressierte. Über die Basiskurse hinaus gibt es spezialisierte Schulungen, die im beruflichen Kontext – etwa in der Gastronomie – genutzt werden können. Diese Ausweitung und Modernisierung zeigt, dass Katalanisch in der Region zunehmend an Bedeutung gewinnt.










