Die Arbeitslosigkeit auf den Balearen hat im Juli mit 24.882 registrierten Personen einen neuen Tiefststand erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitslosen um 504 Personen, das entspricht einem Rückgang von 2 Prozent. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung auf Menorca und Eivissa, wo die Arbeitslosigkeit um 6,9 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent zurückging.
Monatlicher Anstieg durch regularisierte Migranten
Im Vergleich zum Vormonat stieg die Arbeitslosigkeit allerdings um 4,96 Prozent. Diesen Anstieg führt Arbeitsministerin Catalina Cabrer auf 587 kürzlich regularisierte Migranten zurück, die mehrheitlich ohne Berufsqualifikation auf den Arbeitsmarkt kommen. Trotzdem liegen die Balearen mit einer Quote unbefristeter Verträge von 68,6 Prozent deutlich über dem nationalen Durchschnitt.
Auf allen Inseln außer Formentera gab es eine deutliche Zunahme der Beschäftigungsverträge. Die Anmeldezahlen bei der Sozialversicherung stiegen im Jahresvergleich um 3,5 Prozent. Die neu hinzugekommenen Arbeitskräfte stellen die Dienste des SOIB vor Herausforderungen.
Geringe Qualifikation erschwert Integration
Ein Großteil der Migranten auf dem Arbeitsmarkt verfügt lediglich über Grundschulbildung. Das erschwert die Eingliederung und erfordert zusätzliche Anstrengungen bei der Arbeitsvermittlung und Weiterbildung.









