Palma de Mallorca ist die teuerste Stadt Spaniens für Mietwohnungen. Laut einer aktuellen Studie müssen Familien in Palma durchschnittlich 45 Prozent ihres Einkommens für die Miete aufwenden. Dieser hohe Anteil entsteht vor allem durch den Mangel an verfügbarem Wohnraum, der die Mietpreise kontinuierlich nach oben treibt. Experten sehen darin eine deutliche Überschreitung der als angemessen geltenden Schwelle von 30 Prozent des Familieneinkommens.
Palma übertrifft andere spanische Großstädte deutlich
Palma führt die Liste vor anderen spanischen Städten an: In Málaga beträgt der Mietanteil am Einkommen 40 Prozent, in Valencia 39 Prozent und in Madrid 38 Prozent. Der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter liegt in Palma bei etwa 19,69 Euro für Wohnungen und 17,75 Euro für Häuser. Die monatlichen Grundmieten beginnen bei etwa 800 bis 1.200 Euro, variieren jedoch stark nach Größe, Typ und Lage der Immobilie.
Beim Immobilienkauf müssen Käufer in Palma 48 Prozent ihres Einkommens investieren, während dieser Anteil in Madrid und Barcelona unter 40 Prozent liegt. Städte mit besonders niedrigen Mietquoten sind Lleida und Zamora mit nur 11 beziehungsweise 12 Prozent.









