Ausbau der Sicherheitskommunikation auf Mallorca
Die Balearen-Regierung hat das TetraIB-Kommunikationsnetz auf Mallorca durch 16 neue Antennen verstärkt. Die Erweiterung erhöht die Netzabdeckung für Sicherheits- und Notfallkommunikation auf 91,2 Prozent der Inselfläche. In besiedelten Gebieten erreicht die Außenabdeckung sogar 99 Prozent, innerhalb von Gebäuden liegt sie bei 95 Prozent. Die Verbesserung der Kommunikationsinfrastruktur wird durch europäische Mittel gefördert und soll eine schnellere sowie sicherere Koordination bei Notfällen, Katastrophen und Großveranstaltungen ermöglichen.
Strategische Standortwahl statt Antennenmasse
Durch den Einsatz leistungsstärkerer Antennen an strategisch ausgewählten Standorten verbessert die Regierung die TetraIB-Abdeckung mit weniger Sendern als ursprünglich vorgesehen. Diese Strategie ermöglicht gezielte Investitionen in besonders wichtige Bereiche – darunter dicht besiedelte Zonen und Regionen mit schwieriger Topographie. Die Verbesserungen sind angesichts zunehmend extremer Wetterlagen und der damit verbundenen Anforderungen an robuste Kommunikationssysteme von besonderer Bedeutung.
12,4 Millionen Euro aus EU-Fonds
Das Projekt ist Teil eines umfassenden Erweiterungsplans für die TetraIB- und IoTIB-Netze, der mit 12,4 Millionen Euro aus dem FEDER-Fonds 2021-2027 kofinanziert wird. Zusätzlich zu den fest installierten Antennen hat die Balearen-Regierung drei mobile Kommunikationsstationen beschafft, die bei Bedarf überall auf den Inseln für Netzabdeckung sorgen können.
Gezielte Optimierung für kritische Gebiete
Der strategische Plan zielt darauf ab, den Kommunikationsdienst in Gebieten mit besonderen Anforderungen aufgrund ihrer geographischen Lage oder Bevölkerungsdichte zu optimieren. Besonders vor dem Hintergrund wachsender klimatischer Herausforderungen, wie sie der Plan INUNBAL berücksichtigt, ist eine robuste Notfallkommunikation entscheidend.









