Auf Mallorca wurden im Sommer die Maßnahmen zur Überwachung und Reinigung der Küsten von Pollença deutlich verstärkt. Die Initiative umfasst strenge Kontrollen der Ankerplätze, der Charteraktivitäten und den Schutz der Posidonia-Seegraswiesen. Der balearische Maritimbereich unter Führung des Konsellors für Meer und Wasserzyklus, Juan Manuel Lafuente, führte gemeinsam mit lokalen Behörden und Hafenbetreibern zahlreiche Überprüfungen durch. Ziel ist es, umweltfreundliche maritime Aktivitäten zu gewährleisten und das Küstenökosystem zu schützen.
Müllbeseitigung und Kontrollen an Mallorcas Küste
Bisher sammelten die Einsatzkräfte 1.584,4 Kilogramm Abfall ein, der hauptsächlich aus Pflanzenmaterial, Holz und Kunststoff besteht. Bei den Inspektionen kontrollierten die Behörden unter anderem die Qualifikation der Bootsführer und überprüften Passagierlisten. Besonderes Augenmerk liegt auf den Posidonia-Wiesen, um Schäden durch unsachgemäßes Ankern zu verhindern. In Formentor fanden zusätzlich Kontrollen des Bojenparks statt.
Die Behörden arbeiten an Plänen zur Ausweitung der Bojenfelder, darunter ein Projekt zwischen La Gola und der Militärbasis, um die Ankerplätze besser zu organisieren. Neben der Müllentsorgung wurden drei verlassene Boote beseitigt, die ein Umwelt- und Sicherheitsrisiko darstellten.
Die Maßnahmen sollen maritime Aktivitäten mit ökologischem Schutz in Einklang bringen und erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen. Sie sind Teil der Strategie der Balearenregierung für eine nachhaltigere und effizientere Verwaltung der Küstenregionen.









