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Die Abfallkrise in Llucmajor hat scharfe Kritik des Unternehmers Bruno da Silva ausgelöst. Da Silva erklärte, dass das Problem weit über fehlende Müllcontainer hinausgehe. Die Missstände seien auf eine tiefere administrative Lähmung zurückzuführen. Er beschuldigte die Verantwortlichen im Rathaus, ihre Pflicht zu vernachlässigen, und übte harsche Kritik an der fehlenden Bekämpfung des Rattenproblems sowie der Verschmutzung an vielen Stellen der Stadt.
Da Silva bot an, die Reinigung des gesamten Ortes bis zum Jahresende ohne Bezahlung zu übernehmen. Ziel sei es, die Zufriedenheit der Bewohner zu überprüfen, bevor finanzielle Ansprüche geltend gemacht würden. Trotz eines detaillierten Berichts, der die Dienstleistungskosten auf rund 148.000 Euro schätzte und eine Notfallreinigung beinhaltete, blieb die Antwort der Verwaltung aus.
Unternehmer fordert präzise Ausschreibungsunterlagen
Ein weiteres Problem stellten die mangelhaften Bedingungen für die Auftragsvergabe dar. Der Unternehmer kritisierte die Pläne und technischen Spezifikationen als unzureichend und unklar. Er verlangte eine detaillierte Abgrenzung der zu reinigenden Bereiche – die Verantwortlichen ignorierten diese Forderung jedoch. Ein Investitionsbedarf von 1,7 Millionen Euro für die Auftragsvergabe sorgte zusätzlich für Konflikte.
Da Silva äußerte seinen Frust über die fehlende Kooperation der Stadtverwaltung. Er forderte wiederholt Begleitung durch städtisches Personal, um die genauen Grenzen der zu reinigenden Gebiete festzulegen. Trotz mehrerer Anfragen erhielt er keine Unterstützung, was sein Misstrauen gegenüber der Vergabepraxis und -planung des Auftrags bestärkte.
Kritik an kommunaler Verwaltungsführung wächst
Der Unternehmer beschrieb die mangelnde Problemlösungsfähigkeit der lokalen Führung als alarmierend.
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