Die Polizei hat auf Mallorca eine Gruppe von Taschendieben festgenommen, die sich auf Touristen spezialisiert hatte. Die drei algerischen Staatsbürger wurden verhaftet, als sie versuchten, die Insel zu verlassen. In den Wochen zuvor hatten sie zahlreiche wertvolle Gegenstände im Gesamtwert von 35.000 Euro erbeutet.
Die Kriminellen, die bereits mehr als 150-mal festgenommen worden waren, konzentrierten sich vor allem auf den Flughafen von Palma. Dort beobachteten sie gezielt Touristen, insbesondere asiatischer Herkunft, und suchten Gelegenheiten zum Diebstahl. Die gestohlenen Gegenstände verschickten sie über Paketdienste auf das spanische Festland.
Arbeitsteilung bei Taschendiebstählen am Flughafen
Die Gruppe arbeitete nach einem bewährten Schema: Ein Täter lenkte die Touristen ab, während die anderen die Diebstähle durchführten. Besonders aktiv waren sie in der Hochsaison, um in der Menge unterzutauchen. Die Polizei verfolgte sie im Rahmen der Operation „Trionda“ und verhinderte ihre unbemerkte Rückkehr nach Katalonien.
Nach ihrer Festnahme wurden die Täter wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zur Rückgabe der gestohlenen Gegenstände dauern an.









