Der Govern de les Illes Balears hat beschlossen, die „Mauern der Würde“ auf mehrere Gemeinden der Balearen auszuweiten. In Artà, Inca, Santa Maria del Camí, Ses Salines, Sóller, Maó und Eivissa sollen neue Gedenkmauern an die Opfer der republikanischen Bombardierungen während des spanischen Bürgerkriegs erinnern.
Die Gedenkmauern werden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gemeinden errichtet. Sie sollen an die 152 dokumentierten Opfer erinnern: 97 aus Mallorca, 29 aus Menorca und 26 aus Eivissa. Den größten Teil der Angriffe erlitt Palma, wo 73 Menschen starben.
Erste Gedenkmauer in Palma bereits eingeweiht
Die erste Mauer wurde am 27. Juli 2023 in Palma eingeweiht. Sie steht im Passeig Sagrera neben dem Luftschutzbunker des Baluard de Sant Pere und trägt 73 Bohrungen – eine für jedes Todesopfer in der Stadt. Die Regionalregierung will das Gedenken nicht nur in Archiven bewahren, sondern durch sichtbare Erinnerungsorte lebendig halten.
Die Gemeinden können den Standort ihrer Gedenkmauern selbst bestimmen. Wichtig ist, dass die Orte würdig, zugänglich und gut sichtbar sind. Die Initiative gibt den lange vergessenen Opfern – darunter viele Frauen und Kinder – endlich ein öffentliches Andenken.









