Die Balearen dringen auf die Ausarbeitung eines spezifischen Plans zur Stärkung der maritimen Grenze. Die Initiative geht auf die Migrationssituation in Ceuta zurück und richtet sich an die spanische Regierung.
Der Vorschlag der PP setzt auf eine Koordination mit der Regionalregierung und den Inselräten. Konkret sollen die Ressourcen von Guardia Civil und Nationalpolizei verstärkt, die Überwachung illegaler Migrationsrouten intensiviert und mehr Mittel zur Bekämpfung von Menschenschmuggelnetzwerken bereitgestellt werden.
Die PP-Abgeordnete Cristina Gil übte scharfe Kritik: Die Regierung habe in Ceuta 26 Tage zur Reaktion gebraucht. Die Balearen könnten nicht warten, bis die Lage außer Kontrolle gerate. Sie forderte Ministerpräsident Pedro Sánchez auf, sich bei der EU dafür einzusetzen, dass die Balearen bei der Planung und Verteilung von EU-Ressourcen berücksichtigt werden.
Zudem verlangt die Balearen-PP eine ordnungsgemäße Identifizierung unbegleiteter minderjähriger Ausländer, die Nachverfolgung ihrer Verwandten und – im besten Interesse der Kinder – die Förderung der Familienzusammenführung.









