Wetterphänomen beeinflusst Balearen-Temperaturen
Das Wetterphänomen El Niño hat in den Jahren 2023 und 2024 weltweit extreme Temperaturspitzen ausgelöst. Die Weltorganisation für Meteorologie erstellt saisonale Prognosen, damit Länder in klimasensiblen Sektoren wie Landwirtschaft und Tourismus rechtzeitig gegensteuern können.
Auf den Balearen wurde das Beobachtungszentrum RiscBal ins Leben gerufen, um meteorologische Risiken wissenschaftlich zu erfassen. Miquel Tomàs Burguera leitet die Abteilung und hebt die Rolle der relativen Luftfeuchtigkeit bei der Analyse von Hitzewellen hervor. Das Zentrum arbeitet an einem Frühwarnsystem für die Bevölkerung – vergleichbar mit jenem für Hochwassergefahren. Die staatliche Wetterbehörde gibt Warnstufen aus: Gelb bei 36 °C, Rot bei 42 °C.
Gemeinden rüsten sich gegen Hitze
Inca hat eine Liste von Klimaschutzunterkünften erstellt und ein eigenes Frühwarnsystem eingerichtet. Bernat Barceló vom Stadtrat betont, wie wichtig solche Vorkehrungen für Gemeinden sind. Klimaexperten wie Romualdo Romero mahnen, die Erderwärmung einzudämmen, um Schäden zu begrenzen.









