Llampuga-Saison auf den Balearen eröffnet
Die Llampuga-Fischfangsaison hat auf den Balearen begonnen und dauert bis zum 31. Dezember. Insgesamt 35 Boote mit Heimathafen auf Mallorca beteiligen sich an der traditionellen Fischerei. Im vergangenen Jahr fingen die Fischer 114.459 Kilogramm Llampuga, was dem Sektor Einnahmen von 646.273 Euro einbrachte. Die Fischereibehörde Direcció General de Pesca rechnet für dieses Jahr mit vergleichbaren Ergebnissen.
Tradition trifft auf Nachhaltigkeit
Conseller Joan Simonet hob die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung dieser traditionellen Fischerei hervor. „Unser Ziel ist es, die Tradition mit nachhaltiger Ressourcennutzung zu verbinden und damit ihre Zukunft zu sichern“, erklärte Simonet. Die EU-Verordnung 2026/266 regelt das Fanglimit mit einem Maximum von 127 Tonnen und 45 zugelassenen Schiffen. Pro Tag und Boot dürfen maximal 150 Kilogramm gefangen werden.
Strenge Auflagen auch für Freizeitangler
Die Fischerkooperativen von Cala Rajada und Alcúdia spielen bei der Organisation und Durchführung der Llampuga-Fischerei eine zentrale Rolle. Auch für Freizeitangler gelten strenge Vorschriften. Bei Verstößen gegen die Fangbestimmungen drohen Sanktionen.









