Ein Ferienort auf Mallorca hat im Sommer die höchste prozentuale Bevölkerungszunahme in ganz Spanien verzeichnet. Laut dem Nationalen Statistikamt Spaniens (INE) leben in der Gemeinde im Jahr 2025 offiziell 21.907 registrierte Einwohner. In den Sommermonaten schnellt die Zahl jedoch auf 328.605 Menschen hoch – ein Anstieg von fast 1.400 Prozent. Diese extreme demografische Belastung wirkt sich unmittelbar auf den Wohnungsmarkt aus. Die durchschnittlichen Immobilienpreise kletterten laut idealista/data auf 4.827 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von 5,4 Prozent im Jahresvergleich. Die Durchschnittsmieten liegen bei 18,9 Euro pro Quadratmeter und Monat.
Demografische Entwicklung in Touristenorten
Bemerkenswert ist, dass die Gemeinde zu den wenigen Orten gehört, in denen die Mietpreise tatsächlich gesunken sind – um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Viele der beliebtesten Touristenziele Spaniens kämpfen mit begrenztem Wohnungsangebot und Preisen, die für die meisten Käufer nicht mehr bezahlbar sind. Neben diesem Ort verzeichneten auch Alcúdia auf Mallorca sowie Peñíscola (Castellón) und Castell-Platja d’Aro (Girona) im Sommer ein starkes Bevölkerungswachstum von über 800 Prozent.
Preisentwicklung in Calvià
Auch in Calvià auf Mallorca stieg die Einwohnerzahl im Sommer um 400 Prozent – von 53.793 registrierten Einwohnern auf knapp 269.000. Die Immobilienpreise dort erreichen durchschnittlich 7.469 Euro pro Quadratmeter, ein jährlicher Anstieg von 4,8 Prozent. Die Mieten stiegen auf 23,9 Euro pro Quadratmeter und Monat, was einem moderaten Zuwachs von 1,1 Prozent entspricht.









