Die Platja de Palma steht in diesem Sommer unter einem massiven Sicherheitsaufgebot. Bürgermeister Jaime Martínez Llabrés stellte am Freitag das erweiterte Sicherheitskonzept für die beliebte Urlaubsregion vor, das bis Ende Oktober aktiv bleibt. Insgesamt 100 Polizisten, darunter 50 Polizeischüler, werden an der Platja de Palma stationiert, um eine durchgehende Überwachung rund um die Uhr zu gewährleisten.
Der Sicherheitsplan setzt neben Polizeipatrouillen auch auf Drohnen und insgesamt 21 Überwachungskameras, um besonders stark frequentierte Bereiche zu kontrollieren. Die Maßnahme wird durch den Impuesto de Turismo Sostenible finanziert, der zusätzliche Polizeidienste ermöglicht. Laut Martínez hat die Aufrechterhaltung von Sicherheit und guter Lebensqualität in der Region oberste Priorität, um sowohl Einwohner als auch Touristen zu schützen.
Verstärkte Präsenz durch spezialisierte Einheiten
Das erweiterte Sicherheitskonzept umfasst Fußstreifen, mobile Einheiten und verdeckte Ermittler. Spezialisierte Polizisten von Motorradeinheiten, der Sofortinterventionstruppe und der berittenen Polizei verstärken den regulären Dienst. Die Polizeipräsenz soll illegale Aktivitäten wie den Straßenverkauf illegaler Waren, öffentlichen Alkoholkonsum und andere Ordnungswidrigkeiten eindämmen.
Die Stadt hat die Polizeiwache auf der Plaza de les Meravelles als Anlaufstelle für Bürger wiedereröffnet, um schnelle Hilfe zu leisten und die Nähe zur Bevölkerung zu verbessern. Mit dieser Infrastruktur verstärkt die Stadt Palma ihr Sicherheitsnetz, um sowohl Bürgern als auch Besuchern einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.
Moderne Technik und nachhaltige Fahrzeugflotte
Die Technologiemodernisierung spielt eine zentrale Rolle im Sicherheitskonzept. Neben neuen Überwachungskameras und Drohnen, die für stärkere Präsenz in wichtigen Bereichen sorgen, wird die Polizeiflotte um 27 neue Fahrzeuge erweitert, darunter elektrisch betriebene Modelle. Diese nachhaltige Flotte ist Teil eines langfristigen Plans, die Region sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten.
Martínez betont, dass gesetzgeberische Initiativen wie die Ordenanza para el Fomento de la Convivencia Cívica dazu beitragen, die Einhaltung von Regeln zu fördern und Bürgern wie Besuchern Sicherheit zu bieten. Diese Maßnahmen werden von einem neu errichteten Kommissariat in Ses Estacions und erweiterten Polizeieinrichtungen in neuen Stadtentwicklungsprojekten unterstützt.










