Radikale Gruppen veröffentlichen Vandalismus-Anleitung gegen Tourismusbetriebe
Auf Mallorca haben die Gruppen Menys Turisme Més Vida und Arran einen umstrittenen Leitfaden veröffentlicht. Darin rufen sie offen zu illegalen Aktionen gegen touristische Einrichtungen auf. Die beiden Organisationen, die der radikalen linken Unabhängigkeitsbewegung nahestehen, fordern die Bevölkerung zu Vandalismus gegen Ferienwohnungen, Immobilien und Tourismusbetriebe auf.
Konkrete Anleitungen für illegale Aktionen
Der Leitfaden beschreibt detailliert, wie Aktivisten vorgehen sollen: Sie sollen Farbe auf Fassaden spritzen oder Schlösser von Airbnb-Wohnungen blockieren. Zudem enthält das Dokument Tipps zur Vorbereitung solcher Aktionen – etwa durch schwarze Kleidung als Verkleidung oder Strategien zum Umgehen von Sicherheitskameras. Erklärtes Ziel ist es, einer Festnahme durch die Polizei zu entgehen und die Aktionen medienwirksam zu dokumentieren.
Selbstjustiz trotz wachsender Kritik
Die Organisationen bezeichnen ihre Aufrufe als „nicht gewaltsam“, obwohl die beschriebenen Aktionen klar gegen geltendes Recht verstoßen. Die betroffenen Tourismusunternehmen sehen ihre rechtmäßigen Interessen massiv verletzt. Die öffentliche Unterstützung für solche radikalen Methoden nimmt merklich ab, obwohl die Gruppen weiterhin Proteste gegen die balearische Regierung ankündigen.









