Rettungsteam von den Balearen sucht nach Erdbebenopfern in Venezuela
Ein Rettungsteam aus Mallorca und Ibiza ist nach Venezuela gereist, um in der vom Erdbeben schwer getroffenen Region La Guayra nach Überlebenden zu suchen. Das Team reagierte damit auf einen Hilferuf des venezolanischen Konsulats in Spanien. Ursprünglich war ein größerer Einsatz geplant, doch bürokratische Hürden reduzierten die Anzahl der Einsatzkräfte auf zwölf Spezialisten und fünf Suchhunde.
Schwierige Bedingungen und erste Bergungen
Seit ihrer Ankunft haben die Rettungskräfte 15 Todesopfer geborgen, allerdings noch keine Überlebenden gefunden. Die Einsätze gestalten sich äußerst gefährlich: Die Teams arbeiten auf instabilen Trümmern aus Beton und verbogenem Metall. Ihr Lager haben sie auf einem Schulhof aufgeschlagen. Die Helfer schlafen auf dem Boden und legen kaum Ruhepausen ein.
Emotionale Belastung für Retter und Suchhunde
Manuel Sánchez, Präsident von Rescate Balear, spricht von der starken emotionalen Belastung für alle Teammitglieder. Besonders belastend sei, dass die Suchhunde bisher ausschließlich Todesopfer aufspüren konnten. Die erschwerten Bedingungen und das Ausbleiben von Überlebenden stellen die Widerstandsfähigkeit der Helfer auf eine harte Probe. Trotz aller Schwierigkeiten betont Sánchez, dass das Team weitermachen werde, bis alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind.










