Gericht bestätigt Eigentum der Ordensschwestern
Das Kloster Sant Jeroni in Palma bleibt im Besitz der Ordensschwestern. Das oberste Gericht hat den langjährigen Rechtsstreit zugunsten der Nonnen entschieden und damit den Versuch des Bistums Mallorca abgewiesen, den Besitz zu beanspruchen. Die Abgeordnete Pilar Rosselló unterstreicht die Bedeutung dieser Entscheidung und die künftige soziale Nutzung des Klosters.
Erhaltungszustand dank jahrzehntelanger Pflege
Sant Jeroni zählt zu den am besten erhaltenen Klöstern Palma de Mallorcas. Dieser Zustand ist der beständigen Pflege durch die Nonnen zu verdanken, die das historische Gebäude über Jahrzehnte bewahrt haben. Das Kloster genießt zudem die Anerkennung als kulturelles und historisches Erbe, was bei allen Plänen zur künftigen Nutzung berücksichtigt werden muss.
Soziale und kulturelle Öffnung geplant
Rosselló erklärte, dass die Ordensschwestern das Kloster für soziale und bildende Zwecke öffnen möchten. Gleichzeitig soll der religiöse Kultus innerhalb der Kirche wiederbelebt werden. Diese Doppelnutzung wird vom Kuratorium koordiniert, das die historische Bedeutung der Einrichtung wahren soll.
Rückführung wertvoller Kunstschätze
Während des Rechtsstreits wurde ein Großteil des kulturellen Erbes, darunter wertvolle Kunstwerke und historische Dokumente, ins Kloster nach Inca überführt. Nun gibt es konkrete Pläne, diese Schätze wieder nach Sant Jeroni zurückzubringen. Auch die ursprünglich vorgesehene Nutzung von Teilen des Geländes durch Amadip-Esment war aufgrund des Streits blockiert worden.
Freiwillige unterstützen den Erhalt
Die Nonnen erhalten bedeutende Unterstützung von Freiwilligen, die sich dem Erhalt des Klosters verschrieben haben. Besonderes Augenmerk liegt zudem auf der möglichen Erneuerung von Veranstaltungen und Konzerten, die den wertvollen historischen Rahmen der Einrichtung nutzen könnten.









