Ein etwa 50-jähriger Franzose wurde in Sóller festgenommen, weil er unerlaubt intime Aufnahmen von einer Rettungsschwimmerin der kommunalen Schwimmbäder gemacht haben soll. Die örtliche Polizei stellte bei der Untersuchung des Mobiltelefons des Verdächtigen zahlreiche Bilder sicher, die gezielt auf intime Körperbereiche der Frau ausgerichtet waren.
Die Vorfälle ereigneten sich Ende Juli. Die Rettungsschwimmerin bemerkte, dass der Mann sie wiederholt fotografierte, und alarmierte die Polizei. Eine Streife traf vor Ort ein und überprüfte das Mobiltelefon des Verdächtigen. Die gefundenen Beweise führten unmittelbar zu seiner Festnahme.
Ermittlungen wegen Verletzung der Intimsphäre
Der in Frankreich wohnhafte Mann hatte sich offenbar gezielt auf die Rettungsschwimmerin konzentriert, um die Aufnahmen anzufertigen. Die Behörden werten diese Handlungen als schwerwiegende Verletzung der Intimsphäre der jungen Frau. Nach den ersten Ermittlungen übergab die örtliche Polizei den Fall an die Guardia Civil, die die Beweise nun weiter auswertet.
Die Polizei von Sóller unterstützte die Betroffene bei der Erstattung der Anzeige und begleitete sie bei der Aussage. Der Verdächtige kooperierte mit den Ermittlern und übergab sein Telefon freiwillig, was die Beweissicherung erleichterte.
Die Guardia Civil ermittelt weiter, um das volle Ausmaß der Persönlichkeitsverletzung aufzuklären. Der Fall zeigt, wie wichtig der Schutz der Privatsphäre auch in öffentlichen Räumen ist.









