Ibiza hat einen Plan aktiviert, um seine überschüssigen Müllmengen nach Mallorca zu transportieren. Die ersten Lieferungen sollen bereits in der kommenden Woche starten. Der überlastete Müllplatz Ca na Putxa hat seine Kapazitätsgrenze erreicht, weshalb der Abfall nun nach Mallorca verschifft wird, wo er in der Verbrennungsanlage Son Reus behandelt werden soll.
Die gesetzliche Grundlage für diese Maßnahme wurde am vergangenen Wochenende im „Boletín Oficial de las Islas Baleares“ veröffentlicht. Sie ermöglicht dem Consell von Ibiza, die Mülltransporte zu starten. Parallel dazu hat die UTE GIREF, die für den Abfall an der Deponie von Ibiza verantwortlich ist, bereits erfolgreiche Testläufe durchgeführt.
Vertrag über 2,7 Millionen Euro genehmigt
Der Consell von Ibiza genehmigte den Vertrag für den Transport der Müllüberschüsse zu einem Gesamtbetrag von 2.727.018,17 Euro. Eine Subvention in Höhe von 50 Millionen Euro gewährte die Balearen-Regierung an den Consell von Mallorca, der den Abfall empfangen wird. Die Unterzeichnung des notwendigen Abkommens zwischen den Inselräten von Ibiza und Mallorca soll in den kommenden Tagen erfolgen.
Die Maßnahmen sollen den drohenden Kollaps der Deponie in Ibiza abwenden und den Betrieb bis Ende 2027 verlängern. Mit dem bevorstehenden ersten Abfalltransport beginnt eine logistische Herausforderung für beide Inseln.










