Auf Mallorca haben die Vorbereitungen auf die totale Sonnenfinsternis zu umfangreichen Verkehrsmaßnahmen geführt. Am 12. August sperrten oder beschränkten die Behörden von 15 bis 21 Uhr die Zufahrtsstraßen zu insgesamt 20 Naturgebieten, Leuchttürmen, Aussichtspunkten und Stränden. Ziel war es, Verkehrsstaus zu vermeiden und Rettungsdiensten freie Zufahrt zu garantieren. An der Playa de Palma galten die Beschränkungen bereits ab 8 Uhr, in Santa Ponça begannen die Maßnahmen schon am 11. August.
Ansturm auf Schutzbrillen für die Sonnenfinsternis
Die Nachfrage nach zertifizierten Sonnenfinsternisbrillen schnellte in die Höhe. In Apotheken und Optikgeschäften, besonders in Palma de Mallorca, bildeten sich lange Warteschlangen. Viele Geschäfte verkauften ihre Bestände bereits vor dem Ereignis komplett aus. Die NASA empfiehlt spezielle Sonnenschutzfilter für Kameras und warnt eindringlich davor, die Finsternis ungeschützt durch das Smartphone-Display zu betrachten.
Die Profi-Fotografin Cati Cladera dokumentierte das Spektakel mit mehreren Kameras von Banyalbufar aus. Sie betonte die Notwendigkeit spezieller Ausrüstung und Sicherheitsvorkehrungen bei der Fotografie der Finsternis. Für Aufnahmen mit einer Spiegelreflexkamera empfahl sie Teleobjektive und Stative, um das sich ständig verändernde Himmelsereignis einzufangen.
Organisierte Beobachtungsstandorte für Besucher
In Felanitx wurde die Rennstrecke Son Matamoros als offizieller Beobachtungsort ausgewählt. Dort konnten bis zu 800 Fahrzeuge parken. Auf den Zufahrtsstraßen galten Geschwindigkeitsbeschränkungen, um Fußgängern den sicheren Zugang zu ermöglichen.
Die totale Sonnenfinsternis beeinflusste das tägliche Leben und den Tourismus auf der Insel erheblich. Verkehrsregelungen und koordinierte Verkaufsaktionen in Apotheken trugen dazu bei, das seltene Naturphänomen sicher und für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.









