Die Diskussion um die Erhöhung der Touristensteuer auf Mallorca hat neue Impulse erhalten. Vertreter der Gewerkschaften CCOO und UGT haben die Regionalregierung zu sofortigen Maßnahmen aufgerufen, um die Herausforderungen im Bereich Wohnraum und Tourismuswachstum zu bewältigen. Sie fordern einen klaren Maßnahmenplan, um das regionale Wirtschaftssystem zu transformieren und eine sozial- und umweltverträgliche Balance zu erreichen.
Tourismussteuer: Regierung sieht keine Gefahr für die Wirtschaft
Die Balearische Regierung betont, dass eine Erhöhung der Touristensteuer weder die Besucherzahlen erheblich beeinflussen noch dem Wirtschaftszweig schaden würde. In einer Parlamentssitzung wurde zudem über die Einführung neuer Steuern diskutiert, darunter eine Abgabe für Mietwagenunternehmen sowie erhöhte Wassergebühren für Großverbraucher.
Luís Apesteguia von MÉS per Mallorca kritisierte die bisherigen Tourismusstrategien und forderte eine Reduzierung des Tourismuswachstums zugunsten eines nachhaltigen Wirtschaftsansatzes. Manuel Bauzá, Vertreter der Regierung, sieht die Verantwortung für eine Wirtschaftstransformation hingegen vor allem bei der Privatwirtschaft. Die Regierung nehme dabei eine unterstützende Rolle ein.










