Eine erschütternde Tragödie hat sich in den Gewässern vor den Balearen ereignet: 17 Migranten kamen bei dem Versuch, die Inseln zu erreichen, ums Leben. Am Dienstag entdeckte die Seenotrettung ein stark beschädigtes Boot 12,68 Seemeilen südwestlich von Mallorca. An Bord befanden sich ursprünglich 19 Menschen. Nur zwei überlebten die strapaziöse Überfahrt, die 15 Tage ohne Nahrung und Wasser dauerte. Die Überlebenden wurden sofort in das Hospital Universitario Son Espases gebracht.
Zur selben Zeit lief südöstlich von Cabrera eine weitere Such- und Rettungsoperation. Dort war eine Patera mit etwa 30 Migranten gekentert. Salvamento Marítimo und die Guardia Civil bargen zwei Tote und retteten 17 Überlebende. Zehn Personen werden weiterhin vermisst. Die Rettungskräfte setzten die Suche fort. Drei der Geretteten kamen wegen schwerer Verletzungen in Krankenhäuser nach Palma.
Gefährliche Überfahrten im Mittelmeer
Am Dienstagnachmittag entdeckten Einsatzkräfte eine weitere Patera nahe Mallorca. Diese Vorfälle zeigen die anhaltende Krise der gefährlichen Überfahrten. Das zuständige Ministerium auf den Balearen erklärte, die Rettungsaktionen zielten darauf ab, Menschen in akuter Lebensgefahr zu schützen.
Die Ereignisse verdeutlichen die verzweifelte Lage vieler Menschen, die über lebensgefährliche Seerouten ein besseres Leben suchen. Trotz umfassender Rettungsmaßnahmen bleiben die schwierigen Überfahrten ein kritischer Punkt der humanitären Hilfe und Sicherheit in der Region.








