Ein ehemaliger Covid-Patient, der auf Mallorca fast drei Monate im Koma lag, hat am Montag ein lebensrettendes ECMO-Gerät an das Krankenhaus gespendet, das ihm das Leben rettete. Die Maschine im Wert von 78.650 Euro wurde durch eine monatelange Spendenkampagne finanziert, initiiert von Pablo Ebanks, dem dankbaren Patienten, der sich verpflichtete, anderen zu helfen. Ebanks sagte: „Als ich aus dem Koma erwachte und all die Menschen um mich herum sah und die enormen Anstrengungen, die sie unternommen hatten, um mir zu helfen, wurde mir klar, dass ich etwas mit meinem Leben anfangen musste, um anderen zu helfen.“
Das ECMO-Gerät, welches für extrakorporale Membranoxygenierung steht, kann in kritischen Situationen eingesetzt werden, wenn Herz oder Lunge eines Patienten versagen. Intensivmediziner José Raúl Arévalo erklärte, dass die Maschine für Patienten mit schweren Lungenentzündungen oder Herzinsuffizienz entscheidend sein kann. Die neue Maschine ergänzt die vier bereits vorhandenen Geräte auf der Intensivstation und wird auch Kindern wie dem dreieinhalbjährigen Tadeo Konnings zugutekommen, der mit einem Herzfehler geboren wurde.
Spendenaktion auf Mallorca für ECMO-Gerät
Der Großteil der Finanzierung kam von der Stiftung JoyRon, welche durch zahlreiche Benefizveranstaltungen Gelder sammelte. Die Stiftung des Gesundheitsforschungsinstituts der Inseln (Idisba) übernahm die administrative Abwicklung der Spende. Zuwendungen dieser Art sind in öffentlichen Krankenhäusern eher ungewöhnlich, machen aber einen entscheidenden Unterschied für Patienten auf der Intensivstation.
Ebanks hat zwar nach wie vor gesundheitliche Probleme, darunter eine gelähmte rechte Lunge, doch er tritt weiterhin als Sänger auf und ist dankbar, dass er sein Leben fortsetzen kann. Er sagte: „Ich bin glücklich, dass mein Leben weitergehen kann.“










