Polizei hebt Ausbeutungsnetz in Palma aus
Die Polizei hat in Palma drei Unternehmer festgenommen, die Arbeiter ohne gültige Aufenthaltspapiere beschäftigt und ausgebeutet haben. Die Verdächtigen setzten südamerikanische Migranten unter Druck, ihre Arbeit unter äußerst schlechten Bedingungen fortzusetzen. Dabei fehlten Sicherheitsmaßnahmen, und die Betroffenen wurden im Vergleich zu regulär angestellten Arbeitnehmern ungleich behandelt.
Arbeiter zeigte Ausbeutung nach Unfall an
Die Ermittlungen begannen, nachdem ein Arbeiter Anzeige erstattet hatte. Der Mann erlitt einen Arbeitsunfall, sollte aber trotzdem unter Drohungen zur Rückkehr an seinen Arbeitsplatz gezwungen werden. Die Täter überwachten ihn sogar mit einem versteckten GPS-Gerät, das sie an seinem Fahrzeug angebracht hatten.
Verstöße gegen Arbeits- und Menschenrechte
Ermittlungen der UCRIF und der Inspektion für Arbeit und Soziales deckten massive Verstöße gegen Arbeits- und Menschenrechte auf. Die Verdächtigen stehen unter Verdacht, einer kriminellen Vereinigung anzugehören und die illegale Einwanderung gefördert zu haben. Weitere Festnahmen sind nicht ausgeschlossen.









