Am Montag hat Direktorin Joana Maria Cabrer gemeinsam mit Vertretern der Gewerkschaften STEI, ANPE, UOB, UGT und CCOO ein Abkommen unterzeichnet, das eine Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent sowie die Angleichung der Wohnungszulage für Lehrkräfte ab Januar 2026 vorsieht. Betroffen sind über 16.600 Lehrerinnen und Lehrer auf den Balearen.
Die Maßnahmen, die ab Januar 2026 in Kraft treten, verursachen jährliche Kosten von 27,5 Millionen Euro. Die Lohnerhöhung von 2,5 Prozent erhalten die Lehrkräfte im Archipel bereits in ihren Januar-Abrechnungen für 2025. Insgesamt summiert sich dieser Posten auf 21,6 Millionen Euro. Parallel dazu wird die Wohnungszulage, die bisher je nach Berufsgruppe unterschiedlich ausfiel, schrittweise angeglichen. Bis 2028 soll diese Zulage für alle Lehrkräfte einheitlich sein, was zusätzlich 5,9 Millionen Euro pro Jahr bedeutet.
Angleichung der Wohnungszulage bis 2028
Für die Angleichung ist eine Erhöhung der Wohnungszulage um jeweils 33,33 Prozent in den Jahren 2026, 2027 und 2028 geplant. In einer kürzlich abgehaltenen Bildungsausschusssitzung wurde zudem eine vorgezogene Stellenausschreibung für Lehrkräfte 2026 diskutiert. Damit soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Lehrer bereits zum Schuljahresbeginn an den Schulen einsatzbereit sind. Das Auswahlverfahren soll am Wochenende des 9. und 10. Mai beginnen, um die Platzvergabe vor August abzuschließen.
Insgesamt sind 643 Stellen auf den Balearen vorgesehen: 410 auf Mallorca, 41 auf Menorca, 176 auf Ibiza und 16 auf Formentera. Der Anteil der freiwilligen Mitglieder in den Auswahlkommissionen soll von 50 auf 75 Prozent steigen. Auch die Vergütung für diese Tätigkeit wird entsprechend angepasst.










