Konservative Kräfte auf Mallorca haben lange darum gekämpft, die Tourismuskompetenzen in ihrer Hand zu halten. Doch nun scheinen sie weniger Verantwortung übernehmen zu wollen, berichtete Patrick Schirmer Sastre. Lutz Minkner betonte unterdessen, dass ein verbesserter Kulturzugang auf der Insel ein wichtiges Ziel der Bewerbung Palmas sei. Im Stadtviertel Pere Garau zeigen sich die Bewohner aufgeschlossen – ein Hinweis auf die lebendigen sozialen Strukturen, wie Mirko Perković feststellte.
Bauprobleme und illegale Praktiken
Johannes Krayer wies darauf hin, dass die deutschen Eigentümer eines Grundstücks in Caló des Moro lange Zeit mit ihren Schwierigkeiten allein gelassen wurden. Sophie Mono beschrieb den schmalen Grat zwischen Alltag und Gesetzesverstoß auf Mallorca als besorgniserregend. Ungenehmigte Bauwerke und Schwarzarbeit gehören vielerorts zur Praxis. Die MZ-Kolumnistin kritisierte zudem illegale Müllhalden, die durch hohe Gebühren in den Recyclinghöfen entstehen.
MZ-Redakteurin Sarah López empfindet das unsichtbare Zwei-Klassen-System auf der Insel als belastend, vor allem für Zugezogene. Diese Problematik durchzieht viele persönliche Schilderungen, die eng mit dem Alltag auf Mallorca verknüpft sind.










