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Der Immobilienmarkt auf den Balearen hat im ersten Halbjahr eine deutliche Abkühlung erfahren, die Steuereinnahmen blieben jedoch weitgehend stabil. Zwischen Januar und Juni wurden auf den Balearen 6.795 Wohnungen verkauft – das sind 691 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, was einem Rückgang von rund neun Prozent entspricht. Hauptgrund ist der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, der besonders das für Einheimische relevante mittlere Preissegment betrifft.
Trotz des Rückgangs bei den Transaktionen blieben die Steuereinnahmen stabil, da die Preise für verkaufte Immobilien gestiegen sind. Die höhere Preisgestaltung bei den Verkäufen hat den Rückgang in der Anzahl der Transaktionen kompensiert. Die Grunderwerbsteuer richtet sich nach dem Wert der übertragenen Immobilien, was einen Einbruch der Einnahmen verhinderte.
Einkommensteuer steigt deutlich
Eine wichtige Einnahmequelle sind die Einkommenssteuern, deren Aufkommen um 7,72 Prozent auf 947,8 Millionen Euro stieg – gegenüber 879,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die insgesamt von der Regionalregierung verwalteten Steuern zeigten bis Juni ein Plus von 1,92 Prozent, was 599,28 Millionen Euro in die Kassen spülte.
Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer sanken dagegen um 2,1 Prozent auf 235,5 Millionen Euro. Insgesamt betrugen die Einnahmen der Balearen aus diesen Steuerarten in den ersten sechs Monaten 1,9949 Milliarden Euro – ein Anstieg von 4,83 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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