# Prozess auf Mallorca: Vorwürfe gegen Mann wegen Vergewaltigung
Die Audiencia Provincial auf Mallorca verhandelt einen schweren Fall von sexueller Gewalt. Ein ausländischer Mann steht im Verdacht, eine Frau mit geistiger Behinderung in einem Garagenkomplex vergewaltigt zu haben. Der Angeklagte soll sein Opfer zuvor über eine soziale Medienplattform kennengelernt und mit dem Tod bedroht haben.
Das mutmaßliche Verbrechen ereignete sich am 30. April 2020. Der Beschuldigte erschien nachmittags im Garagenbereich des Wohnhauses der Frau, die unter einer geistigen Behinderung leidet. Laut Anklage zwang der Angeklagte die Frau, sich zu entkleiden und begann, sie sexuell zu berühren. Dabei bedrohte er sie und ihre Schwester für den Fall, dass sie sich widersetzen würden. Anschließend legte er eine Matratze auf den Boden und verging sich an ihr.
Angeklagter bestreitet Vorwürfe in Palma
Im Gerichtsprozess in Palma bestritt der Angeklagte die Anklagepunkte. Er räumte ein, die Frau zu kennen, wies jedoch die Anschuldigungen zurück, sie an jenem Tag im Garagenbereich getroffen zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert neun Jahre Haft sowie eine Entschädigung von 20.000 Euro für das Opfer. Ein Urteil steht noch aus.









