Neue Umweltzone in Sóller gestartet
Seit Freitag gilt in Sóller eine Umweltzone, die das Verkehrsaufkommen im Stadtzentrum der mallorquinischen Gemeinde deutlich reduzieren soll. Trotz neuer Beschilderung missachteten am ersten Tag zahlreiche Mietwagenfahrer die Vorschriften – noch läuft allerdings eine Übergangsfrist. Die Gemeindeverwaltung kündigt an, nach Ablauf dieser Frist Bußgelder zu verhängen. Der Zugang ins Zentrum ist künftig nur noch für gemeldete Einwohner und in bestimmten, durch eine Verordnung geregelten Ausnahmefällen gestattet.
Überwachungskameras kontrollieren Zufahrt
Die als „Zona de Bajas Emisiones“ bezeichnete Umweltzone soll langfristig die Luftqualität verbessern und den Verkehrsfluss optimieren. Acht moderne Überwachungskameras wurden installiert, die Verstöße automatisch erfassen. Aktuell läuft eine Informationskampagne, um Anwohner und Besucher über die neuen Regelungen aufzuklären. Besucher, die nicht ins Zentrum fahren dürfen, können einen der neu geschaffenen Park-and-Ride-Parkplätze nutzen, die insgesamt bis zu 600 Fahrzeuge aufnehmen können.
Unterschiedliche Zugangsregeln für Anwohner
Fahrer mit Wohnsitz in Sóller dürfen sich weiterhin uneingeschränkt bewegen. Bewohner der umliegenden Ortschaften Deia, Fornalutx und Escorca erhalten eingeschränkten Zugang. Besucher müssen ihre Fahrzeuge außerhalb des Zentrums abstellen, um Sanktionen zu vermeiden. Bürgermeister Miquel Nadal sieht in den Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt.










