Ein unerwarteter Wintereinbruch hat auf Mallorca zu Palmsonntag für Aufsehen gesorgt. Laut der staatlichen Wetterbehörde Aemet fiel ab einer Höhe von etwa 800 Metern Schnee. Es handelt sich um den schneereichsten Palmsonntag seit 1969 und den stärksten Schneefall im März seit über einem Jahrzehnt. Meteorologen hatten bereits vor diesem Wetterereignis gewarnt, das durch polare Luftmassen verursacht wurde, die über das Mittelmeer fegen. Begleitet wird das Wetterphänomen von heftigem Wind, hohem Wellengang und anhaltenden Niederschlägen.
Sierra de Tramuntana unter weißer Decke
In der Sierra de Tramuntana verwandelte der Schnee Teile der Landschaft in eine weiße Winterkulisse, während starke Windböen gemessen wurden. In einigen Regionen erreichten die Böen 103 km/h, insbesondere in sa Pobla, Son Vinater und Port de Pollença. Die kühlen Temperaturen lagen deutlich unter den üblichen 18 Grad Celsius für Ende März. Die Schneefallgrenze sank zeitweise auf 700 Meter.
Straßen und Sichtverhältnisse beeinträchtigt
Heftige Schauer und Gewitter setzten sich fort und beeinträchtigten die Sichtverhältnisse sowie die Straßenbedingungen. In der Nacht fielen 31 Liter Regen pro Quadratmeter sowohl in Puerto de Sóller als auch in Escorca, die Serra d’Alfàbia verzeichnete 30 Liter. Weitere nennenswerte Regenfälle wurden in Palma Portopí, Pollença und Artà gemeldet. Die unbeständigen Bedingungen können die Planung von Wanderungen und anderen Aktivitäten im Freien kurzfristig beeinträchtigen.









