Auf den Balearen steht die Regierung von Pedro Sánchez massiv in der Kritik. Auslöser war die Meldung, dass illegale Einwanderer unmittelbar nach ihrer Ankunft auf den Inseln nach Legalisierungsmöglichkeiten fragten. Bei der jüngsten Anlandung von Migranten auf Ibiza im März erkundigten sich einige direkt nach der Regularisierung, die im April beginnen soll. Dies berichteten Sicherheitskräfte vor Ort. Die Vorgänge haben eine heftige politische Debatte ausgelöst. Vertreter von Partido Popular und Vox kritisierten den Regierungsdelegierten Alfonso Rodríguez scharf und forderten seine Entlassung. Sie werfen ihm vor, die tatsächliche Lage zu beschönigen.
Balearen werden zum Brennpunkt der Migrationspolitik
Abgeordnete von Vox äußerten massive Bedenken zur Migrationspolitik. Der Vox-Abgeordnete Jorge Campos bezeichnete die Legalisierungspläne als „Invasion“ mit dem Ziel, die Bevölkerungsstruktur zu verändern. Er warnte, dass möglicherweise Extremisten regularisiert würden, bevor sie straffällig werden. Auch der Partido Popular auf den Balearen übte deutliche Kritik. Die Partei betonte, die derzeitige Politik erzeuge einen „Pull-Effekt“, der zu steigenden Ankunftszahlen führe.
Der Druck auf Regierungsdelegierten Alfonso Rodríguez nimmt zu. Bei den jüngsten Ankünften hätten Migranten direkt mit der spanischen Polizei über Wege zur Legalisierung ihrer Situation gesprochen. Dies widerspreche den bisherigen Darstellungen der Regierung, heißt es in der Opposition.










