# Drogenkonsum unter Jugendlichen auf den Balearen rückläufig
Der Drogenkonsum unter Jugendlichen auf den Balearen hat sich laut der aktuellen ESTUDES-Umfrage 2024/2025 deutlich verringert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Konsum von Tabak und Cannabis innerhalb eines Jahres stark zurückgegangen ist, während Alkohol weiterhin die am häufigsten konsumierte Substanz bleibt.
Laut der Umfrage der Conselleria de Salut sank der Alkoholgebrauch von 72,9 Prozent auf 64,5 Prozent, der Tabakkonsum von 29,1 Prozent auf 17,9 Prozent und der Cannabiskonsum von 25,5 Prozent auf 15,1 Prozent. Der Konsum von Hypnosedativa verringerte sich von 15,8 Prozent auf 12,4 Prozent. Diese Zahlen liegen allesamt unter dem nationalen Durchschnitt. Besonders auffällig: Elterliche Permissivität steht mit einem höheren Konsum in Verbindung, wodurch den Familien eine Schlüsselrolle in der Prävention zukommt.
Neuer Präventionsplan bis 2032
Zeitgleich wurde das Pla Integral d’Addicions de les Illes Balears (2025-2032) verabschiedet, das neben der Förderung präventiver Maßnahmen auch die Früherkennung von Abhängigkeitsverhalten bei Jugendlichen verstärkt. Hierbei spielen Familien neben institutionellen Akteuren eine zentrale Rolle. Antònia Teresa Albons von der UCA Jove wies in einem Video der Direcció General de Salut Mental auf Anzeichen hin, die auf einen möglichen Konsum hindeuten können, darunter der Rückzug aus Hobbys und abrupte Stimmungswechsel.
Die Direcció General de Salut Mental initiiert regelmäßig Programme zur Prävention solcher Verhaltensweisen in Schulen. So startete der PADIB diverse Initiativen, wie das Programm ‚Controla’t‘ an Grundschulen, das über 1.300 Kinder erreicht hat, sowie weitere Initiativen, die sich auf den verantwortungsvollen Umgang mit Technologien und die Prävention von Cannabiskonsum konzentrieren.










