# Mallorca überwacht Verkehr und verteidigt Vermietungsverbot
210 Kameras sollen Autoverkehr auf Mallorca erfassen
Mallorca hat Schritte unternommen, um künftig den Verkehr auf der Insel detailliert zu überwachen. Der Inselrat plant, insgesamt 210 Kameras an verschiedenen Stellen des Straßennetzes zu installieren, um den Autoverkehr zu zählen und zu kontrollieren. Besonders in den Häfen von Palma und Alcúdia kommen fünf Kameras zur Überwachung zum Einsatz. Diese Maßnahmen folgen einem Beschluss, der den Autoverkehr auf der Insel limitieren soll. Die Installation der Kameras beginnt im Juni und soll bis Oktober abgeschlossen sein.
Schrittweise Installation ab Juni
Die Kameras auf Mallorca werden in mehreren Phasen installiert. Beginnend mit 64 Kameras und 20 Schallmessern in der Serra de Tramuntana wird die Einrichtung sukzessive erweitert. Der Inselrat kooperiert hierbei mit der spanischen Verkehrsbehörde DGT.
Balearen-Regierung hält an Vermietungsverbot fest
Ungeachtet eines Warnhinweises seitens der Europäischen Union hält die Balearen-Regierung am Verbot neuer Ferienvermietungslizenzen in Mehrfamilienhäusern fest. Tourismusminister Jaume Bauzà erklärte, dass dies im Interesse der Gemeinschaft und der Einwohner geschehe, um Wohnungsknappheit und Konflikten zwischen Einwohnern und Touristen entgegenzuwirken. Der Minister verteidigte die flächendeckende Maßnahme als notwendig, da Wohnungsprobleme auf allen Balearen-Inseln bestehen.
Die Entscheidung der Regierung, das Verbot neuer Ferienvermietungslizenzen beizubehalten, wird trotz EU-Kritik nicht zurückgenommen. Die EU plädiert für gebietsweise Regelungen, während die Balearen-Regierung auf einer generellen Lösung besteht. Dies soll das Zusammenleben von Einheimischen und Touristen verbessern und die Wohnungsknappheit bekämpfen.










