40.000 illegale Ferienunterkünfte von Airbnb entfernt
Die Regierung der Balearen meldet erhebliche Erfolge im Kampf gegen illegale Ferienvermietungen. Seit September 2024 wurden rund 40.000 illegale Touristenplätze von der Plattform Airbnb entfernt, wie Inselratspräsident Llorenç Galmés mitteilte. Balearen-Präsidentin Marga Prohens beziffert die Gesamtzahl der gelöschten illegalen Ferienwohnungsplätze seit Beginn der Legislaturperiode auf 60.000.
Möglich wurde dies durch eine Aufstockung der Kontrollbehörde auf insgesamt 26 Inspekteure und 15 Sachbearbeiter. Die Zahl der bearbeiteten Fälle und laufenden Verfahren stieg dadurch deutlich an. Trotz eines Arbeitsrückstands aus dem Jahr 2023 habe man bedeutende Fortschritte gemacht, erklärte Tourismusbeauftragter Guillem Ginard.
Bußgelder verdoppelt – bis zu 80.000 Euro möglich
Die balearische Regierung verschärft ihre Gangart weiter: Die Bußgelder für illegale Ferienvermietung wurden auf bis zu 80.000 Euro verdoppelt. Mit diesen Maßnahmen will die Regionalregierung den Tourismus nachhaltiger und kontrollierter gestalten. Präsidentin Prohens betonte die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Tourismus – gerade angesichts globaler Krisen.
Auf der Tourismusmesse in Menorca wurde die Stärkung der regionalen Identität hervorgehoben. Inselrat und Regierung setzen sich dafür ein, ansässige Unternehmen und Familien zu entlasten und die wirtschaftlichen Folgen der Krise abzufedern.
Die fortlaufenden Bemühungen zur Regulierung des illegalen Marktes zeigen erste Wirkung. Die Verantwortlichen erwarten positive Effekte für die lokale Wirtschaft. Der Schutz des Territoriums und die Förderung eines nachhaltigen Tourismusmodells haben dabei oberste Priorität.










