Das Correllengua 2026 in Palma hat trotz großer Erwartungen nur eine geringe Teilnahme verzeichnet. Der zentrale Akt, organisiert von Joves de Mallorca per la Llengua und der Obra Cultural Balear, fand in der Plaza de España statt und zog mit etwa 1.500 Teilnehmern weit weniger Menschen an als erhofft. Dies steht im starken Kontrast zur vorherigen Kampagne, die eine massive Mobilisierung in der Verteidigung der Sprache prophezeite. Das Event wurde durch zahlreiche öffentliche Subventionen unterstützt, konnte aber die erwartete Teilnehmerzahl nicht erreichen.
Schwache Resonanz bei digitaler Übertragung
Auch im digitalen Bereich blieb das Event hinter den Erwartungen zurück. Die Live-Übertragung auf YouTube erreichte auf ihrem Höhepunkt nur 80 bis 90 gleichzeitige Zuschauer, was eine noch geringere Resonanz widerspiegelt. Die niedrigen Zuschauerzahlen und das begrenzte Interesse werfen Fragen zur Verwendung öffentlicher Gelder für solche Projekte auf.
Politische Präsenz konnte Interesse nicht steigern
Die politische Teilnahme konnte das Event ebenfalls nicht aufwerten. Trotz der Anwesenheit politischer Vertreter aus Palma und Mitgliedern des PSOE gelang es nicht, das Interesse der Bürger zu steigern. Vielmehr wurde die Veranstaltung zu einem Sinnbild für die abnehmende Relevanz und den fehlenden sozialen Anschluss der Kampagne.
Die Veranstaltung wurde von anderer Stelle, insbesondere von Manuela Cañadas von Vox, mit Skepsis betrachtet, die betonte, dass mit jedem Jahr die Teilnehmerzahlen sinken. Dem gegenüber beschrieb Lluís Apesteguia von Més per Mallorca die Veranstaltung als Demonstration für das Engagement vieler Teilnehmer zugunsten der katalanischen Sprache.










