# Streit um Pride-Feierlichkeiten in Palma eskaliert
Ben Amics sagt traditionelle Verbena ab – Bürgermeister zeigt sich enttäuscht
Der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez, hat die Absage der LGTBI-Pride-Verbena durch den Verein Ben Amics scharf kritisiert. Die Stadt hatte dem Verein umfassende Unterstützung zugesichert – ein Angebot, das dieser dennoch ausschlug. Damit endet eine mehr als 20-jährige Tradition, in der Ben Amics die Pride-Feierlichkeiten in Palma organisierte.
Vorschlag zur Beleuchtung des Castell de Bellver abgelehnt
Ben Amics lehnte nicht nur die Organisation der Verbena ab, sondern auch den Vorschlag von Bürgermeister Martínez, das Castell de Bellver in Regenbogenfarben zu beleuchten. Stattdessen ruft der Verein zur massenhaften Teilnahme an der Pride-Demonstration am 28. Juni auf.
Weitere Forderungen verschärfen den Konflikt
Der Verein stellte zusätzliche Forderungen an das Rathaus: Er verlangt das Hissen der Regenbogenfahne am Rathaus sowie die Absicherung der Workshops im Rahmen des Bildungsprogramms Palma Educa. Bürgermeister Martínez betonte, dass die Stadt stets dialogbereit gewesen sei und weiterhin die vollständige Durchführung der Pride-Veranstaltungen unterstütze.
Demonstration am 28. Juni bleibt einziges geplantes Ereignis
Trotz der angespannten Situation bleibt die Demonstration am 28. Juni das einzige geplante Pride-Ereignis in Palma. Die Spannungen zwischen Stadt und LGTBI-Verein überschatten damit die diesjährigen Feierlichkeiten.










