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Das malerische Dorf Valldemossa kämpft mit zunehmender Überfüllung, die bei den Einwohnern Sorge auslöst. Die Bewohner fühlen sich von der Anzahl der Touristen, Mietwagen und Radfahrer überfordert. Die Sicherheitsbedenken wachsen, da das kleine Polizeiaufgebot der Gemeinde den Herausforderungen kaum noch gewachsen ist.
Auch außerhalb der Hauptsaison zieht Valldemossa viele Besucher an, was zu einem Anstieg der Kriminalität führt. Einheimische fordern vom Rathaus stärkere Maßnahmen. Besonders im Winter fühlen sich viele nach Einbruch der Dunkelheit verunsichert. Häufige Diebstähle und Taschendiebstähle – Täter geben sich als Touristen aus – gehören mittlerweile zum Alltag.
Verkehrschaos belastet die Infrastruktur
Neben den Sicherheitsproblemen leidet Valldemossa unter Verkehrschaos. Hauptanlaufstellen wie die Kartause erleben einen Ansturm von Touristen, oft unterstützt durch Reisebusse, was zu langen Staus führt. Die Verkehrsführung sowie unzureichende Beschilderung der Parkplätze sorgen für Verwirrung, insbesondere bei ortsfremden Besuchern.
Ähnliche Probleme plagen die beliebte Badebucht Caló des Moro. Das Verschwinden von Sand durch Erosion und Tourismus hinterlässt deutliche Spuren. Eine Informationstafel warnt, dass täglich bis zu 70 Kilogramm Sand verloren gehen können – über die Saison verteilt summiert sich das auf bis zu sechs Tonnen.
Initiativen wie die der „Foundation of Friends of Caló des Moro-s’Almonia“ versuchen, die Erosion zu mindern und die Gegend besser zu pflegen. Trotz aller Bemühungen bleibt Caló des Moro ein Symbol für die Herausforderungen des Massentourismus auf Mallorca.
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