Umstrittene Immobilienpolitik in Palma
Die jüngste Entscheidung des Palma Stadtrats, sechs als gemeinnützige Flächen ausgewiesene Grundstücke in den Stadtvierteln Coll d’en Rabassa, Son Güells, Son Rapinya und s’Olivera an private Bauträger zu vergeben, sorgt für Schlagzeilen. PP und Vox unterstützten die Freigabe dieser Grundstücke, die ursprünglich für öffentliche Einrichtungen vorgesehen waren, für den Bau von 807 Wohnungen zu erschwinglichen Preisen. Die Maßnahme stößt auf Widerstand bei Anwohnern und linken Parteien.
Der Stadtrat verteidigt die Entscheidung als notwendigen Schritt, um ungenutzte öffentliche Flächen in soziales Wohnen umzuwandeln. Kritiker, darunter Neus Truyol von Més per Palma und Pepe Martínez vom PSOE, werfen der konservativen Mehrheit vor, die Bedürfnisse der Anwohner zu übergehen und den öffentlichen Raum zugunsten von Bauträgern zu opfern.
Anwohner warnen vor langfristigen Folgen
Vertreter der Nachbarschaft und Vereinigungen wie die Federació d’Associacions de Veïns de Palma warnen vor den langfristigen Folgen dieser Entscheidung. Die Vergabe der Grundstücke könnte die Infrastrukturproblematik der betroffenen Viertel verschärfen, während der steigende Mangel an öffentlichen Einrichtungen unbeantwortet bleibt.










