Prohens will Wahlkampf 2027 ohne Vox bestreiten
Marga Prohens, Präsidentin der balearischen Regionalregierung und Vorsitzende der Partido Popular (PP) auf den Balearen, hat angekündigt, sich von der bisherigen Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen Partei Vox zu lösen. Bis Juni sollen alle Vereinbarungen mit Vox abgeschlossen sein. Im September will Prohens dann einen klaren Abgrenzungskurs einschlagen, um sich auf die Regionalwahlen im Mai 2027 vorzubereiten.
Die bevorstehende Debatte über das sogenannte Omnibus-Gesetz im Parlament soll dazu beitragen, die bisherigen Vereinbarungen zu erfüllen. Nach der Verabschiedung des Gesetzes will Prohens erklären, dass alle Verpflichtungen gegenüber Vox eingelöst wurden.
Vox befürchtet unerfüllte Vereinbarungen
Bei Vox bestehen Bedenken, dass wichtige Zusagen aus dem Abkommen unerfüllt bleiben – vor allem in den Bereichen Integration und Sprachpolitik. Die Partei fordert, dass die Vereinbarungen zu Bildung, Sprache und Migration eingehalten werden müssen.
Prohens plant nach Informationen aus Regierungskreisen jedoch, bei den kommenden Wahlen ohne jede Abhängigkeit von Vox anzutreten. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die Verabschiedung des Haushaltsgesetzes 2027 – wobei derzeit unklar ist, ob dafür ausreichend Unterstützung im Parlament vorhanden sein wird.










