Gewaltverbrechen in Colònia de Sant Jordi vor Gericht
Auf Mallorca muss sich ein Mann wegen Mordes an einer 74-jährigen Schweizerin verantworten. Die Tat ereignete sich am 25. September 2024 auf einem Landhausgrundstück nahe Colònia de Sant Jordi. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft tötete der Angeklagte die gesundheitlich stark eingeschränkte Seniorin nach einem Streit wegen fehlenden Biers im Kühlschrank.
Tödlicher Angriff auf der Veranda
Die 74-Jährige war allein zum Haus zurückgekehrt, als der Angeklagte sie auf der Veranda abpasste. Er soll die Frau zu Boden gestoßen und anschließend über 15 Minuten lang auf sie eingeschlagen haben. Nachbarn alarmierten die Polizei, nachdem sie die Schreie der Frau gehört hatten.
Die Tochter des Opfers erhielt während der Tat einen Anruf vom Handy ihrer Mutter. Sie und ihre Kollegen hörten am Telefon die verzweifelten Schreie mit an. Trotz des Notrufs kam jede Hilfe zu spät.
Vorgeschichte häuslicher Gewalt
Der Angeklagte ist nach eigenen Angaben seit 2014 arbeitslos. Die Tochter der Verstorbenen berichtete vor Gericht von früheren Misshandlungen, die sie aus Angst nicht angezeigt hatte.
Forderungen der Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 20 Jahren. Zudem verlangt sie eine Entschädigung von 150.000 Euro für die Erben der Verstorbenen sowie 300.000 Euro für die Tochter.










