# Tragisches Verbrechen in Porto Cristo erschüttert Mallorca
Ein schockierender Vorfall hat Porto Cristo auf Mallorca erschüttert. Die Mutter eines Neugeborenen, das lebend in einem Müllcontainer gefunden wurde, wird beschuldigt, das Kind bewusst dort entsorgt zu haben. Laut Aussagen eines Polizeibeamten zeigte das Baby bei seiner Auffindung leichte Bewegungen, was darauf hindeutet, dass es lebendig geboren wurde. Die Mutter des Babys, die unweit eines Krankenhauses in einem Auto entbunden hatte, übergab das Neugeborene laut Polizei einem Begleiter, damit dieser es in einen Container werfe.
Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft
Die Staatsanwaltschaft fordert für die Mutter und den Onkel des Kindes lebenslange Haftstrafen wegen Mordes. Eine weitere Person, die Schwägerin der Mutter, steht unter dem Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung und soll eine Geldstrafe von 5.400 Euro zahlen. Der Gerichtsprozess, der aufgrund eines vorherigen Verfahrensmangels neu aufgerollt wurde, beleuchtet die dramatischen Umstände dieser Tat.
Mediziner bestätigen: Baby kam lebend zur Welt
Der Chefarzt der Pädiatrie und eine Notärztin erklärten vor Gericht, dass das Kind trotz sehr geringer Überlebenschancen nicht tot zur Welt kam. Die Verteidigung der Mutter, die behauptet, es habe sich um eine Fehlgeburt gehandelt, konnte im ersten Verfahren keine ausreichenden Beweise vorlegen. Die Wiederaufnahme des Prozesses ermöglicht nun eine umfassendere Untersuchung der Geschehnisse.










