Die Stadt Palma de Mallorca hat angesichts mehrerer Brände, die kürzlich im alten Gefängnis ausgebrochen sind, Maßnahmen zur schnellen Räumung der Anlage angekündigt. Das Gebäude beherbergt rund 200 Menschen, Schätzungen zufolge könnten es sogar doppelt so viele sein. Am vergangenen Wochenende musste die Feuerwehr vier Personen retten, nachdem es zu vier Bränden gekommen war, die womöglich durch interne Streitigkeiten ausgelöst wurden. Der stellvertretende Bürgermeister Javier Bonet betonte die Dringlichkeit der Situation und kündigte eine baldige Räumung an.
Räumung des alten Gefängnisses
Um die Räumung vorzubereiten, führte die Ortspolizei Zugangskontrollen durch. Die Stadt plant, Räumungsmitteilungen an die Bewohner zu versenden und rechnet mit deren Einwänden. Sollte dies nicht ausreichen, wird das Rathaus eine gerichtliche Anordnung anstreben. Der Großteil der Bewohner sind Ausländer ohne regulären Aufenthaltsstatus.
Parallel dazu sorgt die Kathedrale von Palma für Diskussionen. Seit dem 23. Februar ist die Zugangstreppe zur Kathedrale teilweise gesperrt, nachdem Risse in den seitlichen Stützen festgestellt wurden. Die Stadtverwaltung hat Bauzäune errichtet, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Treppe bleibt jedoch teilweise für Besucher zugänglich.
Risse an der Kathedralentreppe
Ein detaillierter Bericht der Bauingenieure soll bald fertiggestellt werden, um die Reparaturarbeiten an der Treppe einzuleiten. Ein Zeitpunkt für die vollständige Wiedereröffnung steht noch aus. Trotz dieser Baustelle bleibt der Besucherandrang an der Kathedrale ungebrochen.
Die Stadt Palma arbeitet an Lösungen für die sozialen und infrastrukturellen Schwierigkeiten. Unterstützung von der Zentralregierung, der Kirche und anderen Institutionen wird erbeten, um nachhaltige Lösungen für die betroffenen Bewohner zu schaffen.










