Die balearische Regierung hat ihre Pläne für den öffentlichen Wohnungsbau auf Mallorca massiv ausgeweitet. Am Freitag bestätigte der Consell de Govern ein zweites Paket von Projekten, die als Investitionen von autonomem Interesse eingestuft werden. Diese gesetzliche Einstufung, eingeführt durch das Gesetz 4/2025, erleichtert den Zugang zu Bauland und beschleunigt die Genehmigungsverfahren. Ziel ist es, noch in diesem Jahr 1.000 neue öffentliche Wohnungen zu schaffen.
Im Rahmen dieses Beschlusses durchlaufen 35 öffentliche Wohnprojekte auf den Balearen ein beschleunigtes Verfahren. Darunter sind vier Vorhaben auf Mallorca: 12 Wohnungen in Artà, 11 in Sóller, 8 in Felanitx und 4 in Alaró. Diese Projekte profitieren von der neuen zügigen Genehmigungsmethode. Die Maßnahmen sind Teil des umfassenden Plans der Regierung, die Verfügbarkeit von Wohnraum für die Bewohner der Balearen zu verbessern.
Über 730 Wohneinheiten bereits genehmigt
Bisher wurden bereits 35 Wohnprojekte auf allen Inseln bewilligt, die zusammen über 730 Wohneinheiten umfassen. Beim Institut Balear de l’Habitatge (IBAVI) befinden sich 48 weitere Projekte in Bearbeitung, die mehr als 1.200 zusätzliche öffentliche Wohnungen bringen sollen. Der Bau der meisten Einheiten soll bis 2026 beginnen.
Diese Entwicklung zeigt das wachsende Engagement der balearischen Regierung, den Mangel an erschwinglichem Wohnraum zu bekämpfen. Antoni Costa, Sprecher der balearischen Exekutive, betonte, dass dies erst der Anfang sei und weitere Initiativen folgen werden.










