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In der Colònia de Sant Jordi ereignete sich 2024 ein erschütternder Mordfall. Eine 74-jährige Frau, Erika Rohrig, wurde von ihrem Ex-Schwiegersohn Vitor Aníbal Temporao getötet. Die Gerichtssachverständigen im laufenden Prozess erklärten, dass das Opfer mindestens fünf Tritte erlitten habe, die zu schweren Verletzungen an Kopf, Halswirbelsäule und Brust führten. Die Frau sei wegen ihrer Krankheit bereits stark geschwächt gewesen und habe sich kaum wehren können.
Tochter schildert Jahre der Angst
Die Tochter von Erika Rohrig, die als Nebenklägerin auftritt, schilderte unter Tränen, wie der Angeklagte die Familie über Jahre in Angst versetzt habe. Sie habe ihr Zimmer mit Möbeln verbarrikadiert und sei ständig bereit gewesen zu fliehen. Trotz früherer Anzeigen wegen Gewalt habe sie diese aus Furcht zurückgezogen, da sie nicht gewusst habe, wie der Angeklagte reagieren würde, wenn die Polizei davon erfahre.
Laut den Aussagen der Tochter sei das Verhältnis zwischen dem Angeklagten und der Mutter zunehmend belastet gewesen. Am Tattag habe sie ihre Mutter gewarnt, doch diese habe den Wunsch gehabt, zurück in ihr eigenes Haus zu gehen, obwohl sie Angst gehabt habe. Der Zustand der Mutter habe sich in letzter Zeit verschlechtert, erinnerte sich die Tochter. Sie wirkte verstört und verängstigt.
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