Das Bistum Mallorca setzt sich aktiv für die Umsiedlung von Obdachlosen aus dem Gebäude der ehemaligen Haftanstalt in Palma de Mallorca ein. Bei einem Treffen am vergangenen Wochenende im Palau Episcopal erklärte Bischof Sebastià Taltavull seine Bereitschaft, Räumlichkeiten für die vorübergehende Unterbringung der Betroffenen zur Verfügung zu stellen.
An dem Gespräch nahmen Vertreter mehrerer öffentlicher Institutionen teil: die Stadtverwaltung von Palma mit den stellvertretenden Bürgermeistern Javier Bonet und Lourdes Roca, Guillermo Sánchez als Sozialbeauftragter des Consell de Mallorca sowie Marina Fiscaletti, Direktorin für Sozialwesen der Balearen-Regierung. Auch soziale Einrichtungen wie Cáritas Mallorca und Justícia i Pau waren vertreten.
Langfristige Zusammenarbeit zwischen Stadt und sozialen Trägern geplant
Die Teilnehmer diskutierten den Aufbau einer dauerhaften Zusammenarbeit zwischen städtischen Behörden und sozialen Organisationen. Dabei betonten sie die Notwendigkeit individueller Lösungen und schneller Hilfe für dringende Bedürfnisse. Eine Koordinationskommission zwischen öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen soll künftig die Zusammenarbeit steuern.
Bischof Taltavull verwies auf die langjährige Arbeit der kirchlichen Sozialorganisationen und unterstrich die Bedeutung der Menschenwürde aller Betroffenen. Die Gründung eines dauerhaften Koordinationskomitees zur institutionellen Zusammenarbeit wurde als möglicher nächster Schritt genannt.










